05.09.2010 Handball

Dinklager Talente drängen mit Macht nach oben

Handballer peilen Verbandsliga-Aufstieg an

Hinten von links: Trainer Manfred Nachtigal, Jan Fangmann, Julian Haskamp, Michael Wessels, Frank Reinken, Thorsten Blömer, Philipp Prang, Betreuer Jürgen Gieske; vorne von links: Yener Alarslan, Christoph Staggenborg, Bernd Westendorf, Alex Hadeler, Wladislaw Gerasimow, Bastian Kathmann. Es fehlern: Jens Taphorn, Patrick Haskamp, Andre Grote, Daniel Liening. Foto: el (OV)

In Sachen Jugendarbeit sind sie seit langem die Nummer eins im Kreis Vechta, im Herrenbereich aber spielen die Handballer des TV Dinklage hinter Verbandsligist RW Damme nur die zweite Geige. Diesen Zustand wollen sie ändern, und Manfred Nachtigal, Trainer des Landesligisten, macht daraus auch kein Geheimnis. "Wenn ich die Spieler verletzungsfrei durch die Saison kriege, ist das Ziel ganz klar der Aufstieg", sagt Nachtigal, dessen Team am Samstag (4. September, 19:30 Uhr) mit einem Auswärtsspiel bei der HSG Neuenburg/Bockhorn in die Saison startet.

Im November 2008 übernahm Nachtigal den Trainerposten von Markus Gabler. "Damals habe ich gesagt, dass ich in drei Jahren eine Klasse höher spielen möchte. Jetzt wäre es schön, wenn es ein Jahr früher klappt. Das Potenzial ist auf jeden Fall da." Nachtigal muss es wissen: Zwälf der 15 Spieler in seinem Kader kennt er aus seiner Zeit als A-Jugendtrainer. Die einstigen Talente bilden längst das Rückgrat der Mannschaft: Philipp Prang, Thorsten Blömer und der nach seinem Kreuzbandriss zurückgekehrte Patrick Haskamp im Rückraum; Michael Wessels, der von Uwe Nachtigal mit der Trikotnummer 8 auch die Spielmacherposition übernimmt; Christoph Staggenborg (rechts) und Bastian Kathmann (links) auf den Außen. Jan Fangmann (Kreuzbandriss) fällt leider lange aus. Einzige echte Routiniers sind der neue alte Torwart Frank Reinken (41) und Kreisläufer Jens Taphorn (bald 33).

Doch Nachtigal nimmt auch die Jüngeren in die Pflicht. "Mit 22, 23 Jahren sind das mittlerweile auch erfahrene Spieler." In der Vorbereitung ging der TVD neue Wege, arbeitete im Aktivcenter dreimal pro Woche an Schnelligkeit, Ausdauer und Oberkörpermuskulatur. Alles, um für die Saison in der extrem ausgeglichenen Liga gerüstet zu sein. "Einen Durchmarscsh einer Mannschaft wird es nicht geben", glaubt Nachtigal. An seinem Ziel hält er dennoch fest: "Es wäre schön, mal wieder gegen Damme zu spielen. Wir wollen da hoch. Und wir wollen der stärkste Verein im Kreis Vechta sein."

 

© OV, 02.09.2010, Andreas Hammer

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