27.04.2015 Tischtennis

Auf dem Gipfel

TV Dinklage auf den Deutschen Meisterschaften

Meister der TT-Jungen-Niedersachsenliga (v.l.): Jan Bernd Vocke, Marvin Bröring, Trainer André Hälker, Mika Patzelt und Fabian Reimann.

Der TV Dinklage errang die Meisterschaft in der Tischtennis Niedersachsenliga der Jungen und fährt nun am 20./21. Juni zu den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend nach Böblingen (TTBW), wo die besten Mannschaften der Bundesrepublik die Deutsche Meisterschaft der Jungen ausspielen.

Nach einer spannenden Saison mit einem Wimpernschlagfinale auf den letzten Metern – sprich letztem Spieltag -  gewann der TV Dinklage die Meisterschaft in der Jungen-Niedersachsenliga mit einem Zähler Vorsprung vor dem TuS Seelze. Zur Halbzeit ¬ punktgleich mit dem Meister – musste sich Titelverteidiger MTV Jever mit dem vierten Platz zufrieden geben.

Nach Abschluss der Vorrunde hatte sich eine Drei-Klassen-Gesellschaft gebildet, wobei das Quartett an der Tabellenspitze gerade einmal um einen Punkt getrennt war. TV Dinklage und MTV Jever trennte bei 18:4 Punkten lediglich das Spielverhältnis voneinander. Auf den Plätzen drei und vier standen mit 17:5 Punkten Hannover 96 und der TuS Seelze – gleichfalls nur das Punktverhältnis voneinander getrennt.

Um den so wichtigen fünften Tabellenplatz, der nach Abschluss des Spieljahres die direkte Qualifikation für die Niedersachsenliga der Jungen für das Spieljahr 2015/2016 bedeutet, kämpften nach Abschluss der Vorrunde der TuS Lachendorf, Torpedo Göttingen und der SC Weende, die alle drei auf 12:10 Punkte gekommen waren. Spannung pur für die ersten fünf Plätze war für die Rückrunde angesagt.

Bei den elf Staffelkonkurrenten wurde der TV Dinklage vor dem ersten Spieltag als Mitfavorit auf die Meisterschaft gehandelt. Und an dieser Wertschätzung ließ das Team um Trainer André Hälker kaum Zweifel aufkommen. „Bei der 5:8-Niederlage gegen Hannover 96 hätte der Spielausgang auch umgekehrt lauten können. Es waren alles sehr knappe Spiele“, so Hälker.  Eine riesengroße Enttäuschung dagegen das 7:7-Unentschieden beim damaligen Tabellenletzten SV Frielingen. Dagegen war an demselben Spieltag das Unentschieden beim TuS Seelze als Erfolg zu werten.

Die Spannung setzte sich auch in der Rückrunde fort, denn das Quartett der Vorrunde marschierte im Gleichschritt von Spieltag zu Spieltag und ließ kein Verfolgerteam in diesen Kreis aufrücken. In den ersten vier Begegnungen ließ der neue Meister nichts anbrennen und revanchierte sich für das Remis gegen Frielingen jetzt mit einem klaren 8:2-Erfolg. Wie schon in der Vorrunde beim 8:4-Heimsieg gegen den  MTV Jever, Meister der beiden vorangegangenen Jahre,  behauptete sich Dinklage  auch beim Gegner mit einemknappen 8:6-Erfolg.

Vorentscheidenden Charakter um die Meisterschaft hatte die Begegnung gegen TuS Seelze. Mit einer 5:8-Niederlage hatte es Dinklage nicht mehr selbst auf dem Schläger, den Titel zu erringen. Auch gegen Hannover 96 kam der TV-Express nicht so recht auf Touren. Nach einem 2:4-Rückstand kämpfte sich die Mannschaft aber immerhin noch zu einem 7:7-Unentschieden. Alle übrigen Begegnungen bis hin zum letzten Spiel gegen TuS Gümmer wurden gewonnen.

Der letzte Spieltag musste die Entscheidung bringen: Erster TuS Seelze, 36:6 Punkte, Zweiter TV Dinklage 35:7 Punkte, Dritter Hannover 96 32:10 Punkte. Und spielen mussten Hannover gegen Seelze und Dinklage gegen Gümmer. 96 brachte das Kunststück fertig, einen 8:4-Sieg zu erringen, und Dinklage kam 24 Stunden später kampflos zu den Punkten gegen Gümmer, das in Dinklage nicht angetreten war.

Gegen den Tabellenzehnten hatte der neue Meister in der Vorrunde mit 8:2 gewonnen, sodass auch im Rückspiel ein Sieg erwartet werden durfte – wäre es zu einer Begegnung gekommen. Auf den Plätzen drei bis fünf kamen Hannover 96 (34:10), MTV Jever (32:12) und der SC Weende (29:15) ein.

„Wir haben bei diesem für uns doch noch erfolgreichen Abschluss der Saison spontan am letzten  Spieltag die Meisterschaft beim Grillen gefeiert – und es sind noch weitere Feiern geplant“, so André Hälker gegenüber „ttm“.  „Ich kann meinen Jungs nur ein ganz großes Kompliment ausstellen. Sie haben sich super entwickelt – sowohl spielerisch als auch menschlich. Wir haben keinen Spitzenspieler in unserem Team. Allein die Ausgeglichenheit hat es gemacht.
Besonders herausstellen möchte ich, dass der Titel allein von Eigengewächsen errungen wurde, die in Dinklage das Tischtennis spielen erlernt haben. Viele Vereine suchen sich gute Spieler aus der Region zusammen oder auch mal aus Südamerika.

Durch kontinuierliches Spiel haben wir es geschafft und keine großen Ausrutscher bis auf Frielingen gehabt“, so ein überglücklicher André Hälker.

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